FutterschatzRatgeber vom Anifit-Fachberater
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Ratgeber · Stand 05.11.2026

Futterumstellung bei der Katze: Schritt für Schritt, auch für wählerische Katzen

Katzen sind Gewohnheitstiere. Ein neues Futter klappt am besten mit Geduld, kleinen Schritten und ein paar Tricks. Unten rechnest du dir deinen persönlichen Plan aus.

Lesezeit ca. 5 Minuten · Von Jörg-Berend Geuken, selbstständiger Anifit-Fachberater

Kurz gesagt

Dein Umstellungsplan zum Ausdrucken

Trag die Tagesmenge ein, die dein Tier künftig bekommen soll (steht auf der Dose). Alternativ das Gewicht, dann schätze ich die Menge.

Warum Katzen beim Futterwechsel heikel sind

Katzen prägen sich Geruch, Geschmack und Konsistenz ihres Futters stark ein. Ein plötzlicher Wechsel wird oft einfach verweigert. Dazu kommt der Magen, der sich wie beim Hund erst an neue Zutaten gewöhnen muss. Deshalb gilt bei Katzen: lieber zu langsam als zu schnell.

So klappt es auch bei wählerischen Katzen

Von Trockenfutter auf Nassfutter

Viele Katzen sind auf Trockenfutter geprägt. Starte mit einem Teelöffel Nassfutter auf dem gewohnten Futter und steigere sehr langsam, notfalls über drei Wochen. Achtung bei der Menge: Nassfutter enthält viel Wasser, die Grammzahl ist deshalb viel höher als beim Trockenfutter. Nimm die Angabe auf der Dose als Zielmenge.

Wann zum Tierarzt?

Frisst deine Katze gar nichts mehr, biete ihr das gewohnte Futter an. Frisst sie länger als etwa einen Tag nichts, ruf bitte deine Tierarztpraxis an. Das gilt auch bei länger anhaltendem Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot oder wenn sie sich zurückzieht und schlapp wirkt. Bei kranken Katzen die Umstellung vorher mit der Tierarztpraxis absprechen.

Umstellung auf Anifit

Für Katzen bietet Provital ein Futterumstellungspaket an (72,99 €) und ein Schnupperpaket mit 6 Sorten (ab 24,99 €, Stand 05.11.2026). Laut Hersteller bestehen die Katzenmenüs zu einem sehr hohen Teil aus Fleisch, manche Sorten zu 99 %. Welche Sorte zu deiner Katze passen könnte, zeige ich im Video unten. Als Neukunde bekommst du von mir zusätzlich einen persönlichen Umstellungsplan geschenkt.

Vorschaubild: Anifit Katzenfutter: Welche Sorte passt?
Anifit Katzenfutter: Welche Sorte passt?

Die Katzensorten im Überblick, von Fisch bis Monoprotein.

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Häufige Fragen zur Futterumstellung bei der Katze

Wie lange dauert die Futterumstellung bei der Katze?

Plane 10–14 Tage ein. Katzen sind oft wählerischer als Hunde. Manche brauchen noch länger, bis sie das neue Futter gern fressen.

Meine Katze frisst das neue Futter nicht. Was tun?

Geh eine Stufe zurück und misch weniger neues Futter unter. Biete es zimmerwarm an, in einem sauberen, flachen Napf und an ihrem gewohnten Platz. Nimm nicht gefressenes Nassfutter nach etwa 30 Minuten weg und biete später frisch an.

Wie lange darf eine Katze nichts fressen?

Eine Katze sollte nicht länger als etwa einen Tag gar nichts fressen. Längeres Hungern kann für Katzen gefährlich werden. Frisst deine Katze gar nichts mehr, biete ihr gewohntes Futter an und frag bei deiner Tierarztpraxis nach.

Wie stelle ich eine Katze von Trockenfutter auf Nassfutter um?

Sehr langsam. Gib zuerst einen Teelöffel Nassfutter neben oder auf das Trockenfutter, dann täglich etwas mehr. Manche Katzen akzeptieren Nassfutter leichter, wenn ein paar gewohnte Trockenfutter-Bröckchen darauf liegen.

Ist Durchfall bei der Futterumstellung normal?

Etwas weicherer Kot für kurze Zeit kann vorkommen. Bei länger anhaltendem Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot oder wenn deine Katze schlapp ist, geh bitte zum Tierarzt.

Wie viel Nassfutter braucht eine Katze?

Als Faustregel 40–50 g pro Kilo Körpergewicht und Tag, bei einer 4-kg-Katze also rund 160–200 g. Maßgeblich ist die Angabe auf der Dose. Der Futterrechner hilft beim Schätzen.

Jörg-Berend Geukenselbstständiger Anifit-Fachberater aus Ostfriesland · berät Hunde- und Katzenhalter persönlich per Mail und WhatsApp

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