FutterschatzRatgeber vom Anifit-Fachberater
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Ratgeber · Stand 05.11.2026

Futterumstellung beim Hund: So klappt der Wechsel in 10 Tagen

Ein neues Futter sollte nicht von heute auf morgen in den Napf. Wer langsam mischt, gibt dem Magen Zeit, sich zu gewöhnen. Unten rechnest du dir einen Plan für deinen Hund aus und druckst ihn aus.

Lesezeit ca. 5 Minuten · Von Jörg-Berend Geuken, selbstständiger Anifit-Fachberater

Kurz gesagt

Dein Umstellungsplan zum Ausdrucken

Trag die Tagesmenge ein, die dein Tier künftig bekommen soll (steht auf der Dose). Alternativ das Gewicht, dann schätze ich die Menge.

Warum langsam umstellen?

Der Verdauungstrakt deines Hundes ist auf sein bisheriges Futter eingestellt. Ändern sich Zutaten, Fettgehalt oder Wasseranteil plötzlich, reagieren viele Hunde mit weichem Kot oder Blähungen. Das liegt nicht an einem bestimmten Futter, sondern am schnellen Wechsel. Mit einer Umstellung über 7–10 Tage passiert das deutlich seltener.

Schritt für Schritt

  1. Tagesmenge festlegen: Schau auf die Fütterungsempfehlung des neuen Futters. Bei Nassfutter liegt sie für einen erwachsenen Hund grob bei 2–3 % des Körpergewichts. Der Futterrechner hilft beim Schätzen.
  2. Mischen statt wechseln: Beide Futter gut im Napf vermengen, damit dein Hund nicht nur das Gewohnte herauspickt.
  3. Feste Zeiten: Am besten zwei Mahlzeiten am Tag, immer zur gleichen Zeit. Leckerlis in dieser Zeit sparsam geben.
  4. Beobachten: Kot, Appetit und Laune deines Hundes. Ist alles in Ordnung, geht es nach Plan weiter.
  5. Bei Problemen zurück: Wird der Kot weich, bleib zwei, drei Tage bei der letzten Stufe, die gut lief.

Von Trockenfutter auf Nassfutter

Hier ist die Menge der häufigste Fehler. Nassfutter besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Ein Hund, der 250 g Trockenfutter bekam, braucht deutlich mehr Gramm Nassfutter. Rechne deshalb nicht 1:1, sondern nimm die Angabe auf der Dose als Zielmenge. Der Plan oben teilt dann diese Zielmenge auf. Den Trockenfutter-Anteil reduzierst du im gleichen Verhältnis.

Wann zum Tierarzt?

Weicher Kot für ein, zwei Tage kann vorkommen. Geh bitte zum Tierarzt, wenn der Durchfall länger dauert, wenn Blut im Kot ist, wenn dein Hund erbricht, Fieber hat, nicht trinkt oder schlapp wirkt. Bei Welpen, alten und kranken Hunden lieber früher als später. Hat dein Hund eine Erkrankung oder Allergie, sprich die Umstellung vorher mit der Tierarztpraxis ab.

Umstellung auf Anifit

Wenn du auf Anifit umstellst, gilt derselbe Plan. Laut Hersteller enthält Anifit-Nassfutter 90–99 % Fleisch. Gerade Hunde, die vorher Trockenfutter bekamen, brauchen deshalb manchmal ein paar Tage, bis sie sich an Geruch und Konsistenz gewöhnt haben. Provital bietet dafür ein Futterumstellungs-Paket für Hunde an (ab 78,49 €, Stand 05.11.2026). Als Neukunde bekommst du von mir zusätzlich einen persönlichen Umstellungsplan geschenkt.

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Im Shop findest du das Futterumstellungs-Paket ab 78,49 € und das Hunde-Schnupperpaket ab 29,99 € (Stand 05.11.2026).

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Häufige Fragen zur Futterumstellung beim Hund

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

In der Regel 7–10 Tage. Empfindliche Hunde stellst du lieber über 14 Tage um. Wechselst du nur die Sorte innerhalb derselben Marke, reichen oft wenige Tage.

Was tun bei Durchfall nach der Futterumstellung?

Geh einen Schritt zurück und bleib ein paar Tage bei der vorherigen Mischung, bevor du weitermachst. Hält der Durchfall länger als zwei Tage an oder kommen Fieber, Erbrechen, Blut im Kot oder Mattigkeit dazu, geh bitte zum Tierarzt.

Ist schleimiger Kot bei der Umstellung normal?

Etwas veränderter Kot kann in den ersten Tagen vorkommen. Bleibt er schleimig, ist Blut dabei oder geht es deinem Hund nicht gut, lass ihn tierärztlich untersuchen.

Wie stelle ich von Trockenfutter auf Nassfutter um?

Genauso schrittweise: täglich etwas mehr Nassfutter, etwas weniger Trockenfutter. Beachte, dass Nassfutter viel Wasser enthält. Die Tagesmenge in Gramm ist deshalb deutlich höher als beim Trockenfutter. Maßgeblich ist die Angabe auf der Dose.

Kann ich direkt umstellen, ohne zu mischen?

Manche Hunde vertragen das. Sicherer ist das Mischen, weil sich der Magen-Darm-Trakt an das neue Futter gewöhnen kann.

Kann eine Futterumstellung Juckreiz auslösen oder beheben?

Hinter Juckreiz können viele Ursachen stecken, etwa Parasiten, Allergien oder Hautprobleme. Das gehört in die Hand des Tierarztes. Eine Futterumstellung ersetzt keine Diagnose.

Jörg-Berend Geukenselbstständiger Anifit-Fachberater aus Ostfriesland · berät Hunde- und Katzenhalter persönlich per Mail und WhatsApp

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